Ein Zusammenleben über kürzere Zeit (bis zu 3 Monaten), das der Versöhnung dienen soll, unterbricht das Trennungsjahr nicht. Falls aber tatsächlich eine Versöhnung zwischen den Ehegatten stattfindet, werden die Trennungsfristen unterbrochen. Bei einer erneuten Trennung beginnen daher die Trennungszeit von neuem.

Der Scheidungsprozess zieht sich bis zum endgültigen Scheidungsbeschluss normalerweise zwischen sechs und zwölf Monaten hin. Wie lange es im Einzelnen bis zum Scheidungsbeschluss dauert, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab.

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Ein Indiz dafür, dass die eheliche Lebensgemeinschaft nicht mehr besteht ist das räumliche Getrenntleben. Allerdings ist der Auszug eines Partners nicht zwingend notwendig, um die Scheidung voranzutreiben.
Oft sind Ehepaare aus finanziellen Gründen gezwungen, auch nach einer Trennung zusammen in der Ehewohnung zu leben.

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Die Ehe wird geschieden, wenn sie „zerrüttet“, d. h. gescheitert ist. Dies ist der Fall, wenn

  1. die Lebensgemeinschaft der Ehegatten nicht mehr besteht und
  2. nicht erwartet werden kann, dass die Ehegatten sie wieder herstellen.

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Die Reform betrifft z. B. das Unterhaltsrecht, den Zugewinnausgleich (Ausgleich vom Vermögen) sowie den Versorgungsausgleich (Ausgleich der Rentenanwartschaften).

Damit haben die grundlegenden Bereiche des Familienrechts eine Änderung erfahren.

Sollte Ihnen eine Scheidung bevor stehen oder diese bereits laufen, lassen Sie sich (evtl. nochmals) beraten, ob die Änderung der Gesetzeslage für Sie relevant sein könnte.

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Unterhaltsrechtsreform, Januar 2008

Am 01.01.2008 ist das Gesetz zur Änderung des Unterhaltsrechts in Kraft getreten. Es brachte u.a. die Änderung der Rangfolge im Unterhaltsrecht mit sich.

Der Kindesunterhalt hat nun Vorrang vor allen anderen Unterhaltsansprüchen.

Im 2. Rang befinden sich alle kinderbetreuenden Elternteile, unabhängig davon, ob sie verheiratet sind oder waren, gemeinsam oder allein ein Kind erziehen.

Im 3. Rang befindet sich bspw. der geschiedene Ehegatte, der nur verhältnismäßig kurz verheiratet war und keine Kinder betreut.

In den meisten Fällen übernehmen die Rechtsschutzversicherungen in familienrechtlichen Angelegenheiten die Rechtsanwaltskosten nur für eine Erstberatung.

Schlechte Nachrichten:
Das heißt, dass die Gerichtskosten und Rechtsanwaltsgebühren im Falle einer Scheidung nicht übernommen werden.

Gute Nachrichten:
Es gibt tatsächlich eine „Scheidungsversicherung“. Diese Versicherung deckt nicht nur die Kosten der Ehescheidung, sondern auch der Verfahren um Unterhalt und Sorgerecht ab.

Nach eigenen Angaben ist die ARAG AG, wenn nicht die einzige Versicherungsgesellschaft, so auf jeden Fall der Vorreiter unter den anderen Versicherungsgesellschaften, die den derartigen Versicherungsschutz anbietet.

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Vom glücklichen Eheleben ist nichts mehr übrig geblieben. Sie oder Ihr Ehepartner wollen und können nicht mehr. Der Entschluss zur Trennung steht fest.

Warten Sie nicht den Ausgang ab, sondern handeln Sie. Handeln bedeutet in diesem Fall, sich umfassend über die Rechte, Pflichten und Folgen der Trennung bzw. Scheidung zu informieren.

Auch hier gilt: Wissen ist Macht.

Falls Sie keine Kenntnisse über die Einkommens- und Vermögensverhältnisse Ihres Ehepartners haben, so ist jetzt höchste Zeit, über alles im Bilde zu sein. Das bedeutet auch gleichzeitig, Sie müssen in der Lage sein, die gegebenen Umstände schwarz auf weiß nachzuweisen. Jede von Ihnen aufgestellte Behauptung muss mit entsprechenden Gehaltsabrechnungen, Lebensversicherungspolicen, Kontoauszügen etc. belegt werden.

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