Ein Zusammenleben über kürzere Zeit (bis zu 3 Monaten), das der Versöhnung dienen soll, unterbricht das Trennungsjahr nicht. Falls aber tatsächlich eine Versöhnung zwischen den Ehegatten stattfindet, werden die Trennungsfristen unterbrochen. Bei einer erneuten Trennung beginnen daher die Trennungszeit von neuem.

Der Scheidungsprozess zieht sich bis zum endgültigen Scheidungsbeschluss normalerweise zwischen sechs und zwölf Monaten hin. Wie lange es im Einzelnen bis zum Scheidungsbeschluss dauert, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab.

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Ein Indiz dafür, dass die eheliche Lebensgemeinschaft nicht mehr besteht ist das räumliche Getrenntleben. Allerdings ist der Auszug eines Partners nicht zwingend notwendig, um die Scheidung voranzutreiben.
Oft sind Ehepaare aus finanziellen Gründen gezwungen, auch nach einer Trennung zusammen in der Ehewohnung zu leben.

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Die Ehe wird geschieden, wenn sie „zerrüttet“, d. h. gescheitert ist. Dies ist der Fall, wenn

  1. die Lebensgemeinschaft der Ehegatten nicht mehr besteht und
  2. nicht erwartet werden kann, dass die Ehegatten sie wieder herstellen.

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