Eine der oft gestellten Fragen an uns lautet:

Ich komme aus … (Nicht-EU-Land). Bekomme ich einen Aufenthaltstitel (Aufenthaltserlaubnis) in Deutschland, wenn ich dort eine Immobilie bzw. Immobilien erwerbe?

Unsere Antwort darauf lautet, wie so oft, „es kommt darauf an“.

Der Erwerb von Immobilien allein berechtigt einen Ausländer nicht zum Erhalt eines Aufenthaltstitels in Deutschland.

Wenn der Erwerb von Immobilien im Zusammenhang mit einer selbständigen Geschäftstätigkeit in Deutschland steht oder gar diese begründet (z.B. ein Hotel), dann gibt es die Möglichkeit, auf Grund dieser Tätigkeit einen Aufenthaltstitel für Selbständige (siehe Artikel: Aufenthaltserlaubnis für Selbständige – Grundsätze) zu erhalten.

Nicht nur der Geschäftsmann selbst kann in Deutschland einen Aufenthaltstitel erwirken.

Wenn die Firma gegründet ist und der ausländische Geschäftsmann einen Aufenthaltstitel für Selbständige erhalten hat, können seine Familienangehörige (z.B. Ehefrau und minderjährige Kinder) einen Antrag auf Familienzusammenführung stellen.

Das Ziel ist dann das gemeinsame Familienleben in Deutschland.

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Die Aufenthaltserlaubnis wird zunächst für 1 Jahr erteilt. Dann erfolgt eine Verlängerung für 2 Jahre. Anschließend kann der Selbständige einen dauerhaften Aufenthaltstitel (Niederlassungserlaubnis) erhalten.

Vorausgesetzt wird dabei die erfolgreiche Verwirklichung der Geschäftsidee einerseits und die Sicherung des Lebensunterhaltes andererseits.

Wenn der Selbständige in Deutschland mit Familienangehörigen zusammen lebt, muss der Lebensunterhalt der ganzen Familie gesichert sein.

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